• DE
  • DE 66115 Saarbrücken
Beim Thema Korrosionsschutz sind wir Ihr erster Ansprechpartner.
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Weltweit
1979 gegründet
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  • DE
  • DE 46049 Oberhausen
Uferkamp Korrosionsschutz bietet manuelle Entrostung oder Sandstrahlentrostung incl.
Lieferung: National
1992 gegründet
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  • DE
  • DE 74354 Besigheim
Korrosionsschutz richtet sich immer nach konkreten Anforderungen.
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 14001
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
2013 gegründet
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  • DE
  • DE 81249 München
Korrosionsschutz für Metalle in allen Fertigungs-, Lagerungs- und Transportphasen.
5 Zertifikate
  • · RoHS
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · REACH
  • · TRGS 615
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Weltweit
2007 gegründet
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  • DE
  • DE 72666 Neckartailfingen
Folgende Lösungen stehen zur Auswahl: Antihaftbeschichtung Korrosionsschutz Beschichtung Schraubenbeschichtung Gleitlack...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
Lieferung: Weltweit
2012 gegründet
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  • DE
  • DE 52349 Düren
Wassermischbare und nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe, Öle zum Tiefziehen, Spezialschmierstoffe, Korrosionsschutz.
2 Zertifikate
  • · ISO 9001:2008
  • · ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
2004 gegründet
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  • DE
  • DE 72587 Römerstein
Antihaftbeschichtung mit PTFE (Teflon®) sowie PFA, auch Lebensmittel- und Reinraumgeeignet, sowie Korrosionsschutz mit chemischer...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
Lieferung: Weltweit
2005 gegründet
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  • DE
  • DE 77933 Lahr
Korrosionsschutz, Beschichtung, Silosanierung, Brückensanierung, Betonsanierung, Stahlwasserbau, Industrieanstriche, Stahlbaureparaturen...
2 Zertifikate
  • · §19 WHG
  • · DIN EN ISO 12944-4
Lieferung: National
1992 gegründet
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  • DE
  • DE 41199 Mönchengladbach
PEEK & SOL-GEL Beschichtungen zur Leistungssteigerung: Antihaftbeschichtung, Schraubenbeschichtung, Gleitbeschichtung & Korrosionsschutz...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
Lieferung: Weltweit
1957 gegründet
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  • DE
  • DE 34346 Hann. Münden
Rostschutz durch Überzug mit Korrosionsschutz-Ölen oder mit Ölen als VCI-Spender...
2 Zertifikate
  • · ISO 9001:2015
  • · ISO 14001:2015
Lieferung: Weltweit
1991 gegründet
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  • DE
  • DE 79364 Malterdingen
Materialen, Aluminiumverbundfolien, PE-Folien, Korrosionsschutz, Packhilfsmittel...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Weltweit
1966 gegründet
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  • DE
  • DE 09116 Chemnitz
uns die Herstellung von Metall-, Keramik-, Fluorpolymer- und Kunststoffschichten für die Hauptanwendungen Verschleiß- und Korrosionsschutz...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
Lieferung: Weltweit
1991 gegründet
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  • AT
  • AT 4600 Wels
Als Spezialist für bauchemische Produkte bietet Avenarius-Agro auch ein breites Sortiment für den schweren Korrosionsschutz...
2 Zertifikate
  • · CE-Kennzeichnung
  • · ÖNORM EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
1894 gegründet
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  • DE
  • DE 09376 Oelsnitz/Erzgeb.
Sandstrahlen an Stahlkonstruktionen als Untergrundvorbehandlung für Korrosionsschutz gemäß ZTV – KOR und an Betonbauwerken...
Lieferung: National
1998 gegründet
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  • AT
  • AT 8101 Gratkorn
Unser Unternehmen bietet fachgerechten Korrosionsschutz durch die Verwendung umweltverträglicher Strahlmittel und Beschichtungsstoffe...
Lieferung: National
2000 gegründet
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  • CH
  • CH 8370 Sirnach
Metalle benötigen optimalen Korrosionsschutz mit ausgezeichneter Penetrationseigenschaft und Alterungsbeständigkeit.
Lieferung: National
1971 gegründet
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  • DE
  • DE 27574 Bremerhaven
Korrosionsschutz im Werk, vor Ort, im Lohn. Für die Bereiche Offshore, Industrie, Stahl- Wasser- u. Brückenbau, Privat.
1 Zertifikat
  • · ISO 9001
Lieferung: Europa
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  • DE
  • DE 15806 Zossen
Tankinnenbeschichtung mit Epoxidharzen als Korrosionsschutz, einschließlich der erforderlichen Flächenvorbereitung durch...
10 Zertifikate
  • · DIN EN 1090 EXC3
  • · Fachbetrieb (nach WHG)
  • · §19 WHG
  • · DIN 18800 -7
  • · DIN 18800-7 Klasse D
  • · DIN EN 1090-1
  • · DIN EN ISO 12944-4
  • · DIN 18800-7 Klasse B
  • · DIN EN ISO 9606-2
  • · DIN 18800-7 Klasse E
Lieferung: Europa
1933 gegründet
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  • DE
  • DE 71701 Schwieberdingen
Korrosionsschutz mit und ohne VCI vom Herstellungsprozess über den Transport bis zur langjährigen Lagerung.
3 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 14001:2015
  • · ISO 9001:2015
  • · ISO 14001:2015
Lieferung: Weltweit
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  • DE
  • DE 58840 Plettenberg
Kleinteile-Feuerverzinkung, der galvanischen Verzinkung, der Phosphatierung und der mechanischen Verzinkung bieten wir Ihnen einen optimalen Korrosionsschutz...
4 Zertifikate
  • · VDA 6.1
  • · ISO 50001:2011
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DASt-Richtlinie 022
Lieferung: Europa
1929 gegründet
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  • AT
  • AT 1050 Wien
Beschichtungen – Korrosionsschutz – Leco - Subseapaint - Betonschutz - Haftbrücken - Fugenabdichtstoffe - Kunstharzmörtel...
Lieferung: Europa
1934 gegründet
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  • DE
  • DE 53773 Hennef / Sieg
EnwaMatic - Technologie: Chemikalienfreier, patentierter und selbstregulierender Korrosionsschutz für Prozesswasser, inkl...
2 Zertifikate
  • · SN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
2009 gegründet
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  • DE
  • DE 45481 Mülheim an der Ruhr
Beschichtung von Rohren und Bauteilen mit Korrosionsschutz mittels Airless-Gerät...
10 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001
  • · DIN EN ISO 14001
  • · §19 WHG
  • · SCC*
  • · §62 WHG
  • · EN 1090-2 EXC3
  • · DIN EN 729-3
  • · DIN EN ISO 3834-3
  • · DGRL 97/23/EG
  • · AD 2000-Merkblatt HP 0
Lieferung: National
1985 gegründet
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  • DE
  • DE 89129 Langenau
Durch unsere effiziente Oberflächenbehandlung garantieren wir Ihnen langjährige Korrosionsschutz an Ihren Teilen...
2 Zertifikate
  • · ISO 14001:2015
  • · ISO 9001:2015
Lieferung: National
2014 gegründet
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  • DE
  • DE 79359 Riegel
Lackiertechnik, Sandstrahlarbeiten, Flammspritzverzinkung, Korrosionsschutz, Industrielackierungen, Kunststofflackierungen...
4 Zertifikate
  • · ZTV-ING
  • · ISO 50001:2011
  • · ISO 14001:2015
  • · DIN EN ISO 9001:2000
Lieferung: Weltweit
2005 gegründet
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  • DE
  • DE 26384 Wilhelmshaven
Bautenschutz, Gerüstbau, Oberflächentechnik, industrielle Beschichtung, Wand-, Decken-, Bodenbeschichtung, Industriereinigung, Korrosionsschutz...
12 Zertifikate
  • · SCCp
  • · DIN EN 1090 EXC1
  • · OHSAS 18001
  • · §19 WHG
  • · PQ VOB
  • · DIN EN ISO 14001
  • · DIN EN 1090 EXC2
  • · DIN EN 1090-1
  • · DIN EN 1090 EXC4
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · DIN EN 1090 EXC3
  • · DIN EN 1090-2
Lieferung: Europa
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  • DE
  • DE 27628 Bramstedt
Oberflächenveredelung machen die Adelsberger Oberflächentechnik GmbH zu einem kompetenten Partner, wenn es um Verschleiß- und Korrosionsschutz...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
Lieferung: Regional
1999 gegründet
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  • AT
  • AT 2401 Fischamend
Professioneller Korrosionsschutz sowie Betonsanierung, Komplettanbieter und Qualitätsführer in der Beschichtungstechnik...
2 Zertifikate
  • · SCC**
  • · ÖNORM EN ISO 9001
Lieferung: Europa
1879 gegründet
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  • DE
  • DE 71720 Oberstenfeld
Temporäre Multimetall-Beschichtung für Außenanwendungen mit einem erweiterten Korrosionsschutz.
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 14001:2015
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
2000 gegründet
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  • DE
  • DE 25337 Elmshorn
Wir sind Ihr Fachbetrieb und Partner für Tankreinigung Korrosionsschutz Beschichtung von Sprinklertankanlagen...
1 Zertifikat
  • · Fachbetrieb nach WHG
Lieferung: National
1994 gegründet
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  • DE
  • DE 26386 Wilhelmshaven
Gleitbeschichtung, Antihaftbeschichtung, Korrosionsschutz mit Kunststoff und Keramik.
2 Zertifikate
  • · ISO/TS 16949:2002
  • · DIN EN ISO 9001
Lieferung: Weltweit
1993 gegründet
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Häufig gestellte Fragen zum Thema Korrosionsschutz

Was ist Korrosionsschutz?

Unter Korrosionsschutz werden Maßnahmen verstanden, die zur Vermeidung von Schäden dienen, welche an Bauteilen infolge von Korrosion entstehen können. Dabei handelt es sich bei Korrosion um eine Reaktion, bei der ein Werkstoff mit seiner Umgebung reagiert. Bei dem Werkstoff handelt es sich hierbei meist um metallische Materialien. Jedoch wird auch im Rahmen von anderen Werkstoffen wie Glas, Kunststoff oder weiteren Baustoffen der Begriff der Korrosion heutzutage angewandt. Diese Werkstoffe sind während ihrer Lebensdauer der dauerhaften Einwirkung von angreifenden Elementen aus der Umgebung, wobei es sich um Luft, Wasser oder Säure handelt, ausgesetzt. Die Folge der dabei entstehenden chemischen Reaktion ist eine messbare Veränderung des Werkstoffes, wobei von einem Korrosionsschaden gesprochen wird.

Ein solcher Korrosionsschaden kann je nach Stärke der Korrosion zu einer Funktionsbeeinträchtigung des damit verbundenen Bauteils oder Systems beitragen. Um diese chemischen Korrosionsprozesse zu vermeiden, können unterschiedliche Verfahren und Vorgehensweisen angewandt werden, die im Allgemeinen als Korrosionsschutz bezeichnet werden. Allerdings kann auch mithilfe dieser Schutzmaßnahmen eine absolute Korrosionsbeständigkeit des Werkstoffes nicht erreicht werden. Vielmehr zielen ergriffene Maßnahmen zum Korrosionsschutz darauf ab, die Geschwindigkeit sowie das Ausmaß einer Korrosion zu verlangsamen sowie zu reduzieren. So sollen eine Veränderung des Werkstoffes und folglich auch die Schädigung des damit verbundenen Bauteils oder Systems während dessen Lebenszeit verhindert werden.

Warum ist Korrosionsschutz wichtig?

Werden Bauteile ohne Maßnahmen zum Korrosionsschutz ihrer Umgebung und deren Einflüsse ausgesetzt, kann dies schwerwiegende Korrosionsschäden verursachen. Die Folge ist eine deutlich spürbare Funktionsbeeinträchtigung dieser Teile, wodurch die Lebensdauer von gesamten Bauteilen oder Systemen beeinflusst wird. Dieser Folge kann mithilfe eines geeigneten Korrosionsschutzes entgegengewirkt werden. Daher ist ein Korrosionsschutz besonders für den Erhalt der Funktionstüchtigkeit und somit auch der Lebensdauer von Bauteilen wichtig.

Aktiver oder passiver Korrosionsschutz?

Um Werkstoffe vor Korrosion zu schützen, kann ein aktiver oder ein passiver Korrosionsschutz angewandt werden. Doch wie unterscheiden sich diese beiden Maßnahmen voneinander?

Passiver Korrosionsschutz:

Bei der Variante des passiven Korrosionsschutzes werden Maßnahmen ergriffen, welche Werkstoffe durch eine abschirmende Wirkung vor korrosiven Medien aus der Umgebung schützen. Infolge dieser Abschirmung soll eine Reaktion des Werkstoffes mit angreifenden Elementen aus der Umgebung, wie Luft, Wasser oder Säure, verhindert werden. Erreicht wird eine Abschirmung des Werkstoffes unter anderem mit einem geeigneten Überzug, der beispielsweise aus einer Konversionsschicht durch Phosphatierung, einer Eloxalschicht oder einer Harteloxalschicht besteht. Auch Chromatierungen oder andere Umwandlungsschichten mit nichtmetallischem Charakter werden als Überzug verwendet. Ein spezieller Überzug wird durch eine Feuerverzinkung erreicht, welche eine schützende Passivierungsschicht auf dem Werkstoff ausbildet.

Des Weiteren kann eine Abschirmung auch mithilfe einer passenden Beschichtung des Werkstoffes erzielt werden. Dabei kommen für Beschichtungen unter anderem Stoffe wie Kunstharz, Kunststoff, Öl, Lack, Gummi oder auch Hartparaffine infrage. Zudem können auch galvanotechnisch sowie chemisch erzeugte Deckschichten aus Metall einen passiven Korrosionsschutz bewirken. Für diese Deckschichten werden unter anderem Metalle wie Zinn, Nickel, Gold, Chrom oder Kupfer sowie Legierungsschichten aus beispielsweise Nickel und Phosphor eingesetzt.

Dank des passiven Korrosionsschutzes können Korrosionsprozesse erheblich verlangsamt werden. So schützen geeignete Beschichtungslösungen vor allem gegen das korrosive Wasser besonders gut. Außerdem ist diese Art des Korrosionsschutzes kostengünstig. Allerdings treten all diese Vorteile nur dann ein, wenn die überzogenen Schichten auch wirklich absolut dicht sind. Anderenfalls kann sonst an den undichten Poren eine verstärkte Korrosion stattfinden.

Aktiver Korrosionsschutz:

Bei der Variante des aktiven Korrosionsschutzes werden die bei der Korrosion ablaufenden Reaktionen direkt beeinflusst und blockiert. Hierzu werden unterschiedliche Schutzbehandlungen von metallischen Oberflächen angewandt, welche einen aktiven, korrosionshemmenden Effekt erzielen. Diese Schutzbehandlungen werden unter anderem durch die Beeinflussung des Werkstoffes oder des korrodierend wirkenden Mediums erreicht. Hierfür eignet sich beispielsweise die Zugabe eines Hemmstoffes, welcher für die Abwehr der Korrosion zuständig ist. Beim Hemmstoff, welcher auch als Inhibitor bezeichnet wird, handelt es sich beispielsweise um eine verdünnte Hydrazin-Lösung. Diese wird vor allem in Kühlwasserkreisläufen oder in Kesselspeisewasseranlagen angewandt, um eine chemische Reaktion zwischen dem Wasser und dem Behälter oder den Rohren zu verhindern.

Auch das Entfernen von Stoffen, welche zur Förderung der Korrosion beitragen, bietet sich in diesem Fall an. Neben diesen grundlegenden Verfahren werden zudem auch elektrochemische Vorgänge zum aktiven Korrosionsschutz angewandt, die auf Basis der kathodischen sowie der anodischen Polarisation ablaufen. Bei der kathodischen Polarisation fungieren unedlere Metallschichten als Opferanode beziehungsweise als Schutzanode, welche sich bevorzugt auflösen. So wird die Korrosion des eigentlichen Bauteils verhindert, wodurch dessen Funktionsfähigkeit möglichst lange erhalten bleibt.

Ein klassisches Beispiel für einen kathodischen Korrosionsschutz ist die Verzinkung von Stahl oder die Anbringung von Legierungen aus Zink, Magnesium oder Aluminium. Im Gegensatz hierzu beruht die anodische Polarisation auf der Oxidation des Werkstoffes. Denn durch das Verfahren der Oxidation bildet sich auf der Oberfläche des Werkstoffes eine dünne Schutzschicht aus Korrosionsprodukten.

Diese Schicht dient dem Schutz des Werkstoffes vor weiteren Korrosionsangriffen. Auf Grundlage dieser Verfahren wird ein aktiver Korrosionsschutz zumeist bei solchen Werkstoffen eingesetzt, die sich aufgrund ihrer schweren Zugänglichkeit einer regelmäßigen Oberflächenbeschichtung entziehen. Dies betrifft unter anderem erdverlegte Kabel, Rohrleitungen oder Wasserbauwerke. Auch Kessel in Kraftwerken, Lagerbehälter in der Chemie oder die Außenhaut von Schiffen werden mithilfe dieses Verfahrens vor Korrosion geschützt und somit länger haltbar gemacht.

Welche Formen von Korrosion existieren?

Je nach Umgebungsbedingung treten verschiedene Formen von Korrosion auf. Dabei lassen sich nach DIN EN ISO 8044 folgende Korrosionsformen unterscheiden: Flächenkorrosion: Bei einer Flächenkorrosion wird durch die stattfindende chemische Reaktion der Großteil beziehungsweise die gesamte Oberfläche des Werkstoffes gleichmäßig beschädigt. Dabei herrschen am gesamten Werkstoff dieselben Korrosionsbedingungen. Sind die Korrosionsbedingungen jedoch örtlich verschieden, so entsteht eine Muldenkorrosion. Bei dieser Form handelt es sich um eine Sonderform der Flächenkorrosion, wobei die korrosionsbedingten Schädigungen des Werkstoffes aufgrund örtlich verschiedener Korrosionsbedingungen differieren. Folglich wird die Oberfläche des Werkstoffes ungleichmäßig stark beschädigt.

Lochkorrosion: Bei einer Lochkorrosion werden lediglich kleine Teile der Oberfläche zerstört. Von dort aus breitet sich die Korrosion in die nicht sichtbare Tiefe des Werkstoffes aus. Somit bleibt das gesamte Ausmaß der Korrosion bei dieser Form oftmals lange unbemerkt. Folglich ist eine frühzeitige Anwendung von Schutzmaßnahen hierbei oftmals nicht mehr möglich, wodurch größere Schäden entstehen können.

Kontaktkorrosion: Bei dieser Form der Korrosion stehen zwei verschiedene Metalle unter Einfluss von Feuchtigkeit miteinander in Kontakt. Infolge des Kontakts bildet sich am unedleren Metall ein anodischer Bereich, wodurch sich das Metall schneller auflöst. Parallel hierzu sinkt die Auflösungsrate des edleren Metalls.

Spaltkorrosion: Bei einer Spaltkorrosion wird die Oberfläche des Werkstoffes in schmalen Spalten angegriffen. Besonders geeignete Angriffsflächen für eine Spaltkorrosion bilden unter anderem Schweißnähte.

Welche Beschichtungsverfahren werden von Firmen zum Korrosionsschutz angewandt?

Korrosionsschutzunternehmen bieten verschiedene Beschichtungsverfahren an, die auf den Verfahren des aktiven und passiven Korrosionsschutzes basieren. So kann eine Oberfläche eines Bauteiles beispielsweise mithilfe von nicht rostenden Stoffen und Gemischen zum Korrosionsschutz beschichtet werden. Des Weiteren können auch chemische Korrosionsschutzmittel, Beschichtungen aus Lack sowie Verzinkungen zum Korrosionsschutz eingesetzt werden. Auch Öle, Fette und Wachse sind Stoffe, die häufig im Zusammenhang mit Korrosionsschutz verwendet werden. Denn diese schützen Werkstoffe wie Metalle vor Sauerstoffkontakt und folglich auch vor einem beginnenden Korrosionsprozess.

Neben diesen Möglichkeiten werden von Korrosionsschutz Firmen weitere Verfahren zum Korrosionsschutz angeboten. Hierzu zählt unter anderem die Zinklamellenbeschichtung, welche sich durch ihre geringe Schichtdicke sowie ihre hohe Belastbarkeit auszeichnet. Angewandt wird dieses Beschichtungsverfahren zum Korrosionsschutz unter anderem bei Massenschüttgut wie beispielsweise bei Federbandschellen, bei metrischen sowie gewindefurchenden Schrauben oder bei Klipsen. Dieses Verfahren ist aber auch als Korrosionsschutz für flächige Großteile, wie beispielsweise Achsträger oder Streben, geeignet.

Ein weiteres gängiges Beschichtungsverfahren basiert auf der Anwendung von kathodischem Tauchlack. Dieser zählt vor allem in der Automobilindustrie zu den meistverwendeten Schutzsystemen gegen Korrosion. Allerdings stellt bei diesem Verfahren der nicht vorhandene kathodische Korrosionsschutz eine Schwäche dar. Daher bietet sich zur Verwendung des kathodischen Tauchlacks zusätzlich eine Anwendung eines Zinklamellen-Basecoats an. Dieses Kombinationsverfahren eignet sich besonders gut für den Schutz von kleinen bis mittelgroßen Stanz-Biegeteilen. Welches dieser Verfahren jedoch das richtige ist, gilt es in Abstimmung mit den spezifischen Herausforderungen sowie den vorherrschenden Umgebungsbedingungen zu treffen.