Lehr- und Lernmittel helfen den Ausbildern, das zu vermittelnde Fachwissen ansprechend und verständlich zu präsentieren und Absolventen mit Übungsaufgaben zu versorgen, die sie als Weiterführung ohne Anleitung bewältigen können. Dabei kann die komplette Bandbreite abgedeckt werden. Von analogen Lehrmitteln wie Büchern und Karten, bis zu Multimediapräsentationen und interaktiven Anwendungen.
Klassische und moderne Lehrmittel
Neben der Kompetenz der Lehrkraft sind funktionelle Lehrmittel und fundierte Lernhilfen ein wichtiger Bestandteil für erfolgreiches Lernen. Nach wie vor beliebt wegen ihrer Zuverlässigkeit und Kompatibilität sind Tageslichtprojektoren, die mit Klarsichtfolien bedient werden. So können ohne großen technischen Aufwand Referate für mehrere Hundert Menschen veranschaulicht werden. Bei entsprechender technischer Ausrüstung haben sich Powerpointpräsentationen etabliert. Mit nur geringem Aufwand lassen sich so ansprechende Vorträge verwirklichen. Ein unverzichtbares Hilfsmittel zur Veranschaulichung ist der Zeigestab und sein digitales Pendant der Laserpointer.
Analoge und digitale Lernhilfen
Lernmittel können für individuelle Anlässe von Druckereien und Grafikern realisiert werden, Fachbuchverlage liefern zu einheitlichen Prozessen aber auch fundierte Literatur. Unternehmensspezifische Eigenheiten lassen sich am besten mithilfe innerbetrieblicher Lektüre veranschaulichen. Ein mögliches Lehrmittel für die dezentrale Vermittlung von Wissen ist das Intranet. So können innerbetriebliche Lehreinheiten ohne Verletzung des Betriebsgeheimnisses verbreitet werden. Denkbar sind nicht nur Bilder und Texte, sondern auch Simulationen, bei denen bestimmte Prozesse simuliert werden. Zudem können mithilfe der digitalen Medien Fernseminare veranstaltet werden, für die der Arbeitnehmer keine Wegezeiten in Kauf nehmen muss. Interaktive Lerngruppen sind eine weitere Möglichkeit, abseits der Seminare Wissen zu vertiefen und auf unkomplizierte Weise einen Lernpartner zu gewinnen.