Kupfersulfat ist das Kupfersalz von Schwefelsäure. Früher nannte man Kupfersulfat auch Kupferviriol.
Kupfersulfat ist ein natürliches Produkt
In der Natur findet man Kupfersulfat als das Ergebnis der Verwitterung von sulfidischen Kupfererzen. Sein Aggregatzustand ist dabei körnig, faserig oder krustenförmig. Kupfersulfat ist ein Feststoff, der nicht brennt, farblos ist, und sich in Wasser sehr gut auflöst. Kupfersulfate, die Wasser enthalten, sind von blauer Farbe, ein gutes Beispiel hierfür ist das Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat. Für lebende Organismen ist Kupfersulfat extrem giftig, es schädigt auch Gewässer. Kupfersulfat wird zum Beispiel genutzt für die Herstellung von Farben, die Kupfer enthalten, ebenfalls zum Verkupfern und zur Kupferstichätzung. In der Medizin wird es als adstringierendes (zusammenziehendes) Mittel verwendet. Kupfersulfat erzeugt außerdem in Silvesterraketen den grün-bläulichen Farbton. Die medizinische Verwendung von Kupfersulfat: - Als Kontrastmittel in der Magnetresonanzspektroskopie - Zur Wundbehandlung - Als Brechmittel und zur Stillung von Blutungen - Als Gegenmittel gegen Phosphorvergiftungen - In der Veterinärmedizin als Mittel gegen Moderhinke (bakterielle Erkrankung von Schafen).
Kupfersulfat als Pflanzenschutzmittel
Kupfersulfat wird auch gegen Pilzbefall eingesetzt, vor allem im Weinbau. Hier wird heutzutage aber nach Alternativen gesucht, da Kupfersulfat den Boden möglicherweise belastet. Im biologischen und im sogenannten integrierten Weinbau wurde der Einsatz kupferhaltiger Mittel begrenzt. Bei den hier gelisteten Händlern und Lieferanten von Kupfersulfat bekommen Sie es für alle unterschiedlichen Einsatzgebiete.