Kunststoffdübel stellen eine Verbindungstechnik zwischen Werkstoffen mit einer Schraubverbindung dar. Diese Art des Dübelns kommt überwiegend bei Mauerwerk, betonierten Flächen sowie Platten zum Einsatz. Es gibt jedoch auch Holzkonstruktionen, bei denen Dübeln nötig ist. Verwendung der Kunststoffdübel. Um einen Kunststoffdübel einzusetzen, muss der Handwerker zuerst ein zylindrisches, in der Größe auf den Dübel angepasstes Loch in den Werkstoff bohren. Im Anschluss drückt er den Dübel in das Loch hinein und dreht eine passende Schraube ein. Der Innendurchmesser des Dübels ist dabei kleiner als der Durchmesser der verwendeten Schraube. Durch das Eindrehen der Schraube spreizt sich der Kunststoffdübel auf beziehungsweise verformt sich radial - es entwickelt sich ein fester Kraftschluss. Dieser Kraftschluss verhindert das Herausrutschen oder Herausziehen der Schraube und des Dübels aus dem umgebenden Werkstoff. Kunststoffdübel stehen in den unterschiedlichsten Varianten zur Verfügung, die sich nach der Verwendung richten. Kunststoffdübel als Nageldübel. In den letzten Jahren gelangen verstärkt sogenannte Nagel- oder Schlagdübel auf den Markt. Dabei handelt es sich um Kunststoffdübel, in die man eine speziell geformte Schraube einschlägt. Der Schlagdübel ist dabei in der Länge exakt auf das zu fixierende Bauteil angepasst. Die Schrauben werden mitsamt dem Dübel direkt in das Loch des Werkstoffes gesetzt. Sie sind nicht mehr eingeschraubt, sondern mit dem Hammer eingeschlagen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis; Schlagdübel stehen in der Festigkeit und dem Halt den Schraubdübeln in keiner Weise nach. Hersteller und Anbieter von Kunststoffdübeln sind links nach den Lieferantentypen Großhändler (GH), Händler (HL), Hersteller (HS) und Dienstleister (DL) selektierbar. Mit Eingabe der Postleitzahl oder des Ortes lässt sich die Suche auf den näheren Umkreis beschränken.