Kunstguss ist ein Gießverfahren mit dem sich die Kopie eines plastischen Kunstobjekts herstellen lässt. Es hat eine Tradition, die bis in die Bronzezeit um 5000 vor Christus zurückreicht. So funktioniert Kunstguss. Das Verfahren kann man grob in drei Schritte unterteilen: 1. Zuerst erstellt der Künstler ein Modell, zum Beispiel eines Reliefs oder einer Skulptur. Er verwendet dafür meist Ton, Gips oder Wachs. 2. Aus dem Modell erstellen Fachleute eine sogenannte Negativform. Dafür kommen in der Regel Materialien wie Gips, Silikon, Latex und Keramik zum Einsatz. 3. In die Negativform füllt der Gießer dann das flüssige Material. Dabei handelt es sich um Metalle beziehungsweise Metalllegierungen wie Kupfer, Eisen, Aluminium und vor allem Bronze. Nachdem das Material erkaltet und erstarrt ist, lässt sich die Negativform von dem Kunstwerk trennen. Je nach der Art der Negativform spricht man beim Kunstguss vom Sandformverfahren, dem Verfahren der verlorenen Form und dem Wachsausschmelzverfahren. Bronzeguss als bekanntester Kunstguss. Der Bronzeguss gilt als die erste Form des Kunstgusses und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Viele Künstler setzen immer noch auf diese Technik. Ihren Höhepunkt hatte sie jedoch im 19. Jahrhundert, als es eine regelrechte Industrie in Form von Bildgießereien gab. Hersteller und Dienstleister von Kunstguss beraten Sie gern und gehen auf Ihre besonderen Wünsche ein. Ein Unternehmen in der Umgebung finden Sie, wenn Sie in die Auswahlmaske auf der linken Seite Ihre Postleitzahl und eine bestimmte Entfernung eingeben. Die Firmen lassen sich ebenfalls nach „Beste Ergebnisse“, Alphabet oder Postleitzahl sortieren. Die Kürzel zeigen an, ob es sich um Hersteller (HS), Dienstleister (DL), Händler (HL) oder Großhändler (GH) handelt.