In Kraftwerken oder industriellen Produktionsanlagen entsteht sehr viel Wärme. Hohe Kühltürme leiten diese nach außen in die Umwelt ab. Das heiße Kühlwasser wird im unteren Teil der Türme in Becken gesammelt und steigt als Wasserdampf hoch. Dabei kühlt es wieder ab, ein Teil verdunstet und kann wiederverwendet werden. Düsen, Lüfter und Verteilerrohre unterstützen und lenken diesen Prozess. Die bis zu 200 Meter hohen Kühltürme bestehen meistens aus Beton. Neuere Kühltürme in Kohlekraftwerken dienen nicht nur der Ableitung der Wärme, sondern auch der Rauchgase, die bei Verbrennungsprozessen entstehen. Neben Nasskühlungsanlagen, die das heiße Wasser mit Düsen versprühen und so den Kühlprozess stark beschleunigen, werden in sehr kalten Regionen auch Trockenkühlungsanlagen eingesetzt.