Das Klavier ist ein klassisches Musikinstrument. Es wurde Ende des 17. Jahrhunderts in Italien erfunden. Als Synonym wird heute häufig der Begriff Piano verwendet, welcher sich von der früher gebräuchlichen Bezeichnung des Klaviers, Pianoforte ableitet. Im Unterschied zu einem Flügel verlaufen bei einem Klavier die Saiten, welche der Tonerzeugung dienen, vertikal. Zum Zweck der Tonerzeugung werden bei einem Klavier gespannte Saiten in Schwingung versetzt. Dies geschieht mittels einer über die Klaviertasten gesteuerte Mechanik, an deren Ende ein Hämmerchen auf die gespannten Klaviersaiten schlägt. Für den Spieler ist das über die Klaviatur gespielte Klavier ein Tasteninstrument. Durch den inneren Aufbau beziehungsweise das dargestellte Wirkprinzip kann das Klavier aber auch als Saiteninstrument respektive Schlaginstrument angesehen werden. Typischerweise wird das Klavier von einem Pianisten gespielt.
Koordination
Die am weitesten verbreitete Tastenkonfiguration respektive Klaviatur besteht aus 88 Tasten. Diese teilen sich in 56 weiße und 32 schwarze Tasten auf. Darüber hinaus kann der Pianist den Klang des Klaviers mit zwei bis drei Fußpedalen steuern, welche als Una corda-, Sostenuto- und Forte-Pedal bezeichnet werden und Dämpfung, Klangfarbe und Haltedauer der angeschlagenen Saiten steuern. Durch die simultane Benutzung beider Hände und die zusätzliche Fußsteuerung stellt das Klavier hohe Anforderungen an die Koordinationsfähigkeit des Pianisten.
Innovation
Innovationen machen jedoch auch vor den Klavieren nicht halt. Infolgedessen werden heute oft digitale Pianos eingesetzt, bei denen die Erzeugung des Klanges auf elektrischem Wege erfolgt. Diese sind, aufgrund der vereinfachten Mechanik, oftmals wesentlich günstiger in der Herstellung und Anschaffung als klassische Klaviere. Bei uns finden Sie Hersteller und Dienstleister rund um elektronische und klassische Klaviere.