Keilstahl ist ein nach DIN 6880 blankgezogenes Vierkant- oder Flachprofil. Keilstähle werden zur Herstellung von Keilen (Längs-, Quer- und Nachstellkeile) eingesetzt, welche der lösbaren Verbindung von Maschinenteilen dienen. Eigenschaften von Keilstahl. Blanker Keilstahl ist ein spanlos kalt umgeformter, entzunderter Stahl. Er verfügt über eine verhältnismäßig glatte, blanke Oberfläche und eine hohe Maßgenauigkeit. Die Hersteller liefern Keilstahl ach DIN 6880 mit Abmessungen von bis zu 40x22 Millimeter gemeinhin mit allseitig gebrochenen Kanten, mit Abmessungen über 40x22 Millimeter jedoch scharfkantig. Bei scharfkantigem Keilstahl setzen sie zur Kennzeichnung das Kurzzeichen SK vor das Nennmaß. Die Lagerlängen betragen 3000 bis 4000 Millimeter. Die Stangen sind laut DIN 6880 nach Augenmaß gerade gerichtet. Anwendungsmöglichkeiten für Keilstähle. Ein Einsatzgebiet für Keilstähle ist die Herstellung von Passfedern, welche im Maschinenbau zur Realisierung von Welle-Naben-Verbindungen zur Verwendung kommen. Passfedern aus Keilstahl sind massive, längliche, über einen rechteckigen Querschnitt verfügende Metallteile. Sie werden in eine in die Welle gefräste Passfedernut eingelegt und ragen aus dieser heraus. Die zugehörige Nabe wird axial über die Passfeder geschoben. Bei Drehbewegungen wirkt die Passfeder als Mitnehmer und überträgt das Drehmoment entweder von der Welle auf das Bauteil oder umgekehrt. Auch die aus Keilstahl gefertigten Keile gehören zu den Maschinenelementen. Sie ähneln optisch einer Passfeder, sind jedoch angeschrägt und lassen sich mit dem Hammer in die Nute eintreiben. Während sich bei der Passfeder die Kraftübertragung durch Formschluss vollzieht, erfolgt sie bei der Keilverbindung durch Kraftschluss. Auf den folgenden Seiten sind Hersteller von Keilstahl gelistet. Die Auswahl lässt sich nach „Beste Ergebnisse“, Alphabet und Postleitzahl sortieren und bei Bedarf als PDF-Datei speichern.