Kaninchenfleisch bezeichnet alle zum Verzehr üblichen Muskelpartien des Kaninchens. Keule und Rückenpartie sind ebenso bei Gourmets beliebt wie das Kaninchenfilet. Auch Wurst aus Kaninchenfleisch ist eine Delikatesse. Das Fleisch des Kaninchens ist dabei bekannt für seinen hohen Proteingehalt sowie für einen hohen Wert der Vitamine A und E. Aufgrund des hohen Eiweißgehaltes ähnelt es vom Geschmack her dem des Hühnchens oder der Pute. Jedoch hat es weitaus weniger Fett als Geflügel und ist dadurch bekömmlicher. Früher galt Kaninchen als Essen der armen Leute. Heutzutage ist es jedoch neben Perlhuhn und anderem Wildfleisch ein fester Bestandteil der Gourmetküche. Kaninchenrücken eignen sich zum Beispiel gut für Spieße. Mit Speck umwickelt und im Backofen gegart, wird Kaninchenfleisch sehr zart und saftig. In der arabischen Küche ist das Fleisch des Kaninchens geschmort und mit einer Vielfalt an Gewürzen versehen besonders beliebt. In mediterranen Ländern wie Spanien, Italien und Griechenland wird Kaninchen gerne geschmort in herzhaften Eintöpfen gegessen. Vor allem in kleine Teilstücke zerlegt bleibt das Fleisch beim Garen saftiger. Im Kühlschrank lässt sich Kaninchenfleisch problemlos ein bis zwei Tage lagern.