Kanaldichtheitsprüfungen sollen sicherstellen, dass kein Abwasser aus den Abwasserleitungen austritt und so möglicherweise die Umwelt und das Grundwasser verschmutzt. Das soll auch das Eindringen von Fremdwasser in ein Kanalsystem verhindern. Unterschiedliche Methoden zur Kanaldichtheitsprüfung. Eine Kanaldichtheitsprüfung lässt sich entweder als Sichtprüfung oder als Druckprüfung durchführen. Sachverständige, die die Kanaldichtheitsprüfung durchführen, prüfen im Allgemeinen auch die Dichtheit von Revisionsschächten und Rückstauklappen. Risse und undichte Muffen werden bei der Prüfung ebenfalls ausgemacht. Je nach Ergebnis der Kanaldichtheitsprüfung ist daraufhin eine Kanalsanierung erforderlich. Die Überprüfung der Dichtheit erfolgt nach zwei wichtigen Normen: der DIN EN 1630 und der DIN 1986-30, wobei die DIN-EN-Norm für neue Hauswasseranschlüsse gilt, die DIN 1986-30 für bereits bestehende Hauswasseranschlüsse. Bis Ende 2015 sind alle Grundstücksbesitzer in Deutschland verpflichtet, eine Kanaldichtheitsprüfung von einem Sachverständigen durchführen zu lassen. Kanaldichtheitsprüfung mittels TV-Anlage. Die Inspektion der Kanalrohre wird von Sachverständigen oft mit TV-Kameras vorgenommen. Dafür kommen Schwenkkopf-Kameras zum Einsatz. Die zeichnen, in das Rohr eingebracht, automatisch die zurückgelegte Meterstrecke zu den einzelnen Bildern auf und speichern alle relevanten Daten. Diese elektronisch gespeicherten Daten lassen sich dann an Ort und Stelle auf DVD brennen und dienen als exaktes Prüfprotokoll. Neben der Prüfung mit TV-Kameras kommen aber auch noch andere Verfahren bei der optischen Prüfung zum Einsatz, wie etwa Endoskopie und UV-Detektion innerhalb von Gebäuden. Die Anbieter für die Kanaldichtheitsprüfung finden Sie hier aufgelistet. Sie können die Liste für eine schnelle Suche entweder nach Anbietern im Umkreis einer bestimmten Postleitzahl oder alphabetisch anzeigen lassen. Auch eine Sortierung nach „Beste Ergebnisse“ ist möglich.