Kaminsanierung: Ständig steigende Energiekosten und die Energiesparverordnung von 2009 sind die Gründe, warum viele Hausbesitzer aktuell ihre Heizungsanlage umrüsten. Was die meisten nicht ahnen: Dies erfordert fast zwangsläufig eine gleichzeitige Kaminsanierung. Kaminsanierung bei Austausch der Heizung unumgänglich. Charakteristisch für die neuen Heizungssysteme ist, dass sie alle einen höheren Wirkungsgrad besitzen. Das bedeutet, sie geben weniger Wärme an die Umgebung ab als die alten Heizkessel. Die erzeugte Hitze reicht aber nicht mehr aus, um das Innere des Kamins stetig trocken zu halten. Im Rauchfang bildet sich Nässe. An diesen nassen Stellen bleiben vorbeischwebende Rußpartikel haften. Der Kamin versottet, wie der Fachmann es ausdrückt. Zusätzlich greifen Salze und Säuren, die sich beim Verbrennungsvorgang bilden, ungehindert die Kaminwand und das Mauerwerk an. Im schlimmsten Fall dringt der Rauch durch das poröse Mauerwerk in die Wohnung ein. Neben der Geruchsbelästigung besteht nun Gesundheitsgefahr für die Bewohner. Außerdem verkehrt sich das ursprüngliche Ziel, den Wirkungsgrad der Heizungsanlage zu erhöhen, in sein Gegenteil. Ein versotteter, defekter Kamin verringert den Wirkungsgrad erheblich. Die Heizung verbraucht mehr Energie, um die gewünschte Temperatur zu erzeugen. Methoden der Kaminsanierung. Eine Kaminsanierung verkleinert in der Regel den Querschnitt des Rauchfangs. Ein Abriss des alten Kamins ist nicht notwendig. Die Handwerker bauen die gebräuchlichen Systeme in den bestehenden Kamin ein und arbeiten von außen, ohne die Dachhaut zu öffnen. Welches Material sie bei der Sanierung des Kamins verwenden, richtet sich nach der jeweiligen Heizungsanlage und der Bauweise des Kamins. Üblich sind etwa Systeme aus Keramik-, Edelstahl- oder Kunststoffrohren. Anbieter von Kaminsanierung oder Lieferanten und Hersteller von entsprechenden Systemen für eine Kaminsanierung finden sich auf dieser Seite. Genauere Details sind unter den Firmeninfos ersichtlich.