Internet-Service-Provider (ISP) sind Dienstleister, die Kunden Produkterund um Netzwerke und das Internet anbieten. Hierzu zählt vor allem der Internetzugang. Weitere Leistungen umfassen das Bereitstellen von Servern für die Unternehmenskommunikation (Hosting) sowie für firmeneigene Webseiten. Tier: Die Rangfolge der Internet-Service-Provider. Tier ist ein englischer Begriff, der für die Einteilung einer Rangordnung Verwendung findet. Jeder ISP ist einem Rang zugewiesen. Dieser hängt maßgeblich von der Größe der betriebenen Netze ab. Die Zuordnung erfolgt in drei Ränge: 1. Tier-1: Unternehmen mit großen globalen Internet-Backbones. 2. Tier-2: Anbieter von relevanten überregionalen Netzwerken mit IP-Backbones. 3. Tier-3: Kleine Provider mit einem lokalen Netzwerk. Der Rang eines Providers sagt nichts über dessen Eignung aus. Die Vernetzung aller Angebote und Services ist für die Auswahl von großer Bedeutung. Regionale Dienstleister können gegenüber einem Tier-1-ISP Vorteile bieten, wenn es um Hosting, Housing oder die individuelle Betreuung am Standort geht. Konnektivität, Hosting und Colocation: Regelmäßige Angebote von Internet-Service-Providern Die Bereitstellung einer Internetverbindung über Breitbandzugänge, Standleitungen oder drahtlose Netzwerke ist Grundlage für die Zuordnung des Rangs. Darüber hinaus gibt es neben der Konnektivität weitere Angebote, die für Kunden eines ISP relevant sein können. Dies umfasst einerseits das Hosting, die Unterbringung von Inhalten wie Webseiten, Mails oder Domains auf vom Provider gestellter Hardware. Andererseits bieten Dienstleister Colocation beziehungsweise Housing an. Hiermit ist die Unterbringung und Einbindung von Hardware des Kunden im Rechenzentrum des Anbieters gemeint. Der Zusammenschluss von Konnektivität, Hosting und Colocation führt zu einem umfassenden Angebot, das Unternehmen die interne und externe Kommunikation sowie Präsentation erleichtert. Individuell vereinbarte Konditionen bilden die Grundlage für ein hohes Maß an Kommunikation.